Sprach- und Sprechstörungen bei Kindern

Sprechstörungen und Sprachauffälligkeiten bei Kindern können verschiedene Symptomen zeigen und auch die Ursachen sind oftmals vielfältig. Eine Sprachstörung im Kindesalter liegt dann vor, wenn der Rückstand der durchschnittlichen Sprachentwicklung zwischen einem halben und einem Jahr liegt. Auch wenn die alltägliche Kommunikation auffallend beeinträchtigt ist, wird von einer Störung gesprochen. Die Sprachentwicklung muss bei der Diagnose allerdings im Kontext der Gesamtentwicklung des Kindes beurteilt werden.

Auffälligkeiten der Sprache oder des Sprechens im Kindesalter

Sprach- und Sprechstörungen äußern sich ganz unterschiedlich. So können Aussprachestörungen wie Lispeln, Nuscheln oder Buchstabenauslassungen die Kommunikation stören. Eine Fehlbelastung der Atemmuskulatur kann zu einer veränderten Stimme führen, die ständig heiser und brüchig klingt. Auch diese Störung der Stimme kann in unserer Praxis in Köln behandelt werden.

 

Sprachstörung und Sprechstörung - worin liegt der unterschied?

Die Sprachstörung ist die Störung der gedanklichen Erzeugung von Sprache. Es ist also das Sprachvermögen betroffen. Dazu gehören: Sprachentwicklungsstörung, Aphasie, Dysphasie, Dyslexie/Disygraphie, Störung des Sprachverständnisses.


Eine Sprechstörung betrifft die Aussprache. Das heißt, Sprachlaute können nicht korrekt wiedergegeben werden. Das Sprachvermögen ist dabei jedoch nicht betroffen. Dazu gehören: Aussprachestörungen wie Lispeln und Nuscheln, Dysarthrien, Dysglossien, Redeflussstörungen wie Stottern.


Einer Sprachstörung folgt immer auch eine Sprechstörung. Eine Sprechstörung kommt hingegen auch ohne Sprachstörung vor.

SPRACHTHERAPIE für Kinder

Je nach Störungsbild werden individuelle Übungen wie Hörübungen, Zungen- und Lippenübungen sowie Sprachübungen ausgewählt. Mit Spaß und Spiel werden dem Kind Anreize geschaffen, die Übungen zu Hause weiterzuführen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die logopädische Therapie im Alltag ihre Wirkung zeigt. Die Unterstützung der Eltern spielt während und nach der Behandlung deshalb auch eine wesentliche Rolle.

Sprach- und Sprechstörungen bei Kindern

  • Aussprachestörung (Lispeln, Nuscheln, verwaschene Artikulation, Buchstabenvertauschung, Buchstabenauslassungen)
  • Sprachentwicklungsverzögerung (später Sprechbeginn/Sprecherwerb)
  • Störungen der Grammatik und des Wortschatzes
  • Kindliche Redeflussstörungen (Stottern und Poltern, überhöhte Sprechgeschwindigkeit)
  • Auditive Wahrnehmungs- u. Verarbeitungsstörungen (Lese-Rechtschreibschwäche, nicht zuhören können, Lautdifferenzierungsprobleme)
  • Kindliche Stimmstörungen
  • Dyspraxien (Unfähigkeit, Laute und Buchstaben zu produzieren)
Logopädische Praxis Nicol Lampe - Behandlungsablauf der logopädischen Therapie